PISA 2019

Pisa 2019

PISA 2019 – der Fisch stinkt vom KopfDeutschland verblödet

Die neueste Pisa-Studie ist da, hurra!

Seit Tagen wird viel diskutiert und im Ergebnis hat Deutschland mal wieder nicht so gut abgeschnitten, wie es hätte können! Überraschung? Wohl kaum.

Wir haben zwar, im Vergleich zu den vorherigen Jahren angeblich aufgeholt, aber führend sind nach wie vor andere Nationen. Wie kann das sein? Wieder ein Aufschrei in den Medien und viele, viele Meinungen, Kommentare und die gleichen guten alten Ratschläge wie es besser werden könnte.

Was hat es bis heute gebracht? NICHTS.

Die vielen Diskussionen, Ratschläge, Kommentare und Verbesserungsvorschläge sind gut gemeint, aber ganz offensichtlich verpuffen sie im Nirwana.

Die Frage, die sich mir stellt ist, wer ist für dieses ganze Debakel verantwortlich und wer kann das zum Besseren verändern?

Die Antwort ist eindeutig!

Weder Schüler noch Lehrer, weder Eltern noch alle diejenigen, die irgendwie mit dem Thema Migration in Berührung kommen, sind für die unsäglich marode und für die im Hinblick auf die Zukunft zerstörerische Bildungspolitik in Deutschland verantwortlich.

Wir haben Bildungsminister inkl. Kultusministerien, die dafür zuständig sind, entsprechend entlohnt werden und die unverzüglich und verantwortlich dafür zu sorgen haben, dass jedes Kind in Deutschland zumindest richtig lesen, schreiben und rechnen kann.

Dies ist jedoch leider nicht der Fall und statt, dass es besser wird, hat es den Anschein, immer schlechter zu werden.

Woran liegt das?

Über diese Frage zerbrechen sich seit Jahren und vermehrt immer dann, wenn das Ergebnis der neuesten Pisa-Studie vorliegt angebliche Fachleute den Kopf. Herausgekommen ist bis heute nicht viel, dabei gibt es doch ziemlich einfache Methoden, diese Missstände zu beheben.

Das Zauberwort hier heißt:

Zusammenarbeit und Kooperation auf allen politischen Ebenen.

Föderalismus, hier eher Kleinstaaterei, sowie die Profilierungssucht einzelner Bundesländer, haben im Bildungssystem eines Landes nichts verloren.

Statt sich zurückzuziehen, aus Bemühungen, die eine Verbesserung des Bildungsstandes im ganzen Land herbeiführen können, ist ein Rückzug der Bundesländer, die bereits einen adäquaten Bildungsstand vorweisen können (Bayern und BaWü) fatal.

Hier muss doch nach der Devise „gemeinsam Vorwärts“ gehandelt werden; Benchmarks setzen!

Handeln statt Schmollen und Grollen!

Das sollte die Devise sein. Die zentrale Aufgabe ist doch, die Bildungsschwächeren in den „gehobenen“ Kreis mit aufzunehmen.

Das erwarte ich von der Politik! Ändern Sie in (R)DERALISMUS.

Und wenn dafür das Grundgesetz geändert werden muss: Na dann ändern Sie es!

Müsste es nicht sowieso geändert werden? „… da das elementare Grundprinzip der Menschenwürde es ohnehin verbietet, Menschen Bildungschancen willkürlich vorzuenthalten“.

Alleingänge von Bundesländern dürfte es unter dieser Prämisse dann erst recht nicht geben!

Das heutige Konzept hat also erkennbar mehr Mängel als vertretbar sind, und in der freien Wirtschaft wäre es längst abgeschafft worden.

Wo ist denn das Problem, z. B.:

  • eine grundsolide Basis zu schaffen?
  • eine Bildungslandschaft zu erschaffen, die es jedem Kind in Deutschland ermöglicht, wenigstens in der Grundschule ohne Schwierigkeiten von der nördlichsten/östlichsten Klasse Deutschlands in die südlichste/westlichste Klasse Deutschlands zu wechseln?
  • wenigstens in der Grundschule für die Kompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen einheitliche Lehrbücher zu verwenden?
  • in den Klassen 1-4 einen flächendeckend einheitlichen Unterricht zu gewährleisten?
  • Lehrkräfte adäquat zu entlohnen?

Die vorgenannten Probleme sind keine wirklichen Probleme, sie könnten, wenn gewollt, schnell gelöst werden.

Dafür braucht es:

  • allgemeine Einsicht und vor allem
  • weise Voraussicht sowie
  • schnelles Handeln.
  • Dafür braucht es MACHER!!

Passiert hier erneut zu wenig, zu langsam oder nichts, dann kann die nachwachsende Zukunft von Deutschland einpacken.

Digitalisierung: das ist jetzt aber ein anderes Thema 😊


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